Franz Nees

Franz Nees

Prof. Franz Nees war nach dem Abschluss seines Studiums der Volkswirtschaftslehre in Marburg mehrere Jahre im IT-Bereich der DZ Bank tätig, zuletzt als Prokurist und Abteilungsleiter. 1995 wechselte Nees als Professor an die Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik der Hochschule Karlsruhe. Dort lehrt er Informationstechnologie in der Finanzwirtschaft, Volkswirtschaftslehre und International Finance. Sein Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich mit dem Einsatz von IT auf Finanzmärkten. Seit 2016 ist er Dekan der Fakultät.

Alle Artikel von Franz Nees:

Zukunft der Blockchain III: Banken vs. FinTechs – wer hat die Nase vorn?

Zukunft der Blockchain III: Banken vs. FinTechs – wer hat die Nase vorn?

Der dokumentäre Zahlungsverkehr als Anwendungsfall für die Blockchain und als Beispiel, warum Banken vielleicht doch am längeren Hebel sitzen.

In meinen letzten Blogbeiträgen kam ich zu zwei zentralen Schlussfolgerungen: Aufgrund ihrer fehlenden Skalierbarkeit ist die Blockchain für eine Abwicklung des allgemeinen Zahlungsverkehrs ungeeignet – ihre Chancen liegen stattdessen in Smart Contracts, die Abläufe vereinfachen und beschleunigen. Heute möchte ich in diesem Kontext den internationalen Warenverkehr in den Fokus rücken. Weiterlesen 

Zukunft der Blockchain II: Komplexe Verträge mit kleinen Stückzahlen

Zukunft der Blockchain II: Komplexe Verträge mit kleinen Stückzahlen

Dezentralisierung und Selbstorganisation: Die Chancen der Blockchain liegen in Smart Contracts, die Abläufe vereinfachen und beschleunigen.

Im Zahlungsverkehr ist die fehlende Skalierbarkeit ein Showstopper für die Blockchain – das habe ich letzte Woche ausgeführt. Anders sieht die Welt beim Thema Smart Contracts aus. Vor allem überall dort, wo derivative Instrumente zur Absicherung von Risiken zum Einsatz kommen, bieten sich attraktive Ansatzpunkte: Weiterlesen 

Zukunft der Blockchain I: Skalierbarkeit als Showstopper

Zukunft der Blockchain I: Skalierbarkeit als Showstopper

Revolutioniert die Blockchain die Finanzwelt? Ich sage: Nicht im Zahlungsverkehr.

Das Grundprinzip der Blockchain ist ja mittlerweile allenthalben bekannt: Mit der Technologie lassen sich digitale Rechte oder Werte zwischen verschiedenen Parteien austauschen – und zwar ohne eine zentrale Bestätigungsinstanz. Stattdessen wird ein spieltheoretischer, automatisierter Ansatz genutzt, der das Betreiben des Netzwerks und die Bestätigung gültiger Transaktionen den Nutzern überlässt. Weiterlesen 

Wenn Smart Contracts entgleisen: Der Blockchain-Sündenfall bei The DAO

Wenn Smart Contracts entgleisen: Der Blockchain-Sündenfall bei The DAO

Mal ehrlich, wer von Ihnen kennt The DAO und wer weiß, was Decentralized Anonymous Organizations sind? Oder Ethereum? Jeder, der der Meinung ist, dass die Zukunft den Smart Contracts gehört und die Blockchain dabei eine Schlüsselrolle spielen wird, sollte sich sehr genau ansehen, was hier gerade passiert.

Eigentlich sollte es in diesem Beitrag um die Chancen der Blockchain-Technologie auf den Finanzmärkten gehen. Nun ist aber unversehens ein ganz anderes Thema in den Mittelpunkt gerückt: Vor zwei Wochen, genauer gesagt am 17. Juni, ereignete sich ein Angriff auf The Decentralized Anonymous Organization (The DAO). Weiterlesen 

Stein der Weisen oder Hype – kann die Blockchain Banken helfen?

Der Stein der Weisen oder nur ein Hype – kann die Blockchain den Banken helfen?

Wo man auch hinschaut: Die Blockchain wird als die Innovation schlechthin in der Finanzindustrie gepriesen. Kosten sollen gesenkt werden, Geschäftsmodelle revolutioniert und Finanzbeziehungen grundlegend neu gestaltet. Ob die Blockchain wirklich der Stein der Weisen ist, diskutiert unser Gastautor Prof. Franz Nees.

Da ist sie also, die Rettung der siechenden Finanzbranche. Die Blockchain wird es richten! Technologische Basis der Kryptowährung Bitcoin, der schillerndsten Spekulationsblase seit den holländischen Tulpen im 17. Jahrhundert. Weiterlesen 

Filialschließungen und Gebührenerhöhungen – tappen Banken von der Zins- in die Imagefalle?

Filialschließungen und Gebührenerhöhungen – tappen Banken von der Zins- in die Imagefalle?

Die Niedrigzinsen setzen den Banken immer mehr zu. Auf mittlere und längere Sicht müssen entweder neue Ertragsquellen erschlossen oder die Kosten deutlich reduziert werden. Welche Probleme dabei auftreten und welche Rolle dabei die IT spielen kann, diskutiert unser Gastautor Prof. Franz Nees.

Weil die auskömmlichen Erträge aus dem Zinsdifferenzgeschäft bei andauerndem Niedrigzins der Vergangenheit angehören, ergibt sich ein erheblicher Handlungsbedarf für die Banken. Weiterlesen 

Die Niedrigzinsphase als Innovationsmotor?

Die Niedrigzinsphase als Innovationsmotor?

Niedrigzinsen werden vor allem als Schaden für die Sparer diskutiert. Warum Banken die Niedrigzinsphase sehr viel mehr fürchten müssen, erklärt unser Gastautor Prof. Franz Nees.

„Warum Niedrigzinsen so gefährlich für Verbraucher sind“, so titelt der Stern in der aktuellen Ausgabe 17/2016 und verweist auf ein kürzlich in der Zeitung Die Welt abgedrucktes Interview mit Postbank-Chef Frank Strauß, in dem dieser eine komplette Überarbeitung des Gebührenmodells der Bank und ein mögliches Ende des kostenlosen Girokontos ankündigte. Weiterlesen 

Mehr Daten, mehr Automatisierung, weniger Papier

Nach der Digitalisierungswelle ist vor der Digitalisierungswelle: Kaum eine Branche steht vor so grundlegenden Umwälzungen wie die Finanzindustrie.

Bank- und Versicherungsprodukte sind unter dem Strich eine Kombination aus Informationen und damit nimmt die Digitalisierung enormen Einfluss auf die Finanzindustrie. Die Vertriebskanäle haben sich bereits stark gewandelt und auch die Generierung und Abwicklung von Produkten wird sich weiter verändern. Weiterlesen 

In Draghis Schatten: Kein Ende der Niedrigzinsen in Sicht

Niedrigzinsen – warum uns diese noch eine ganze Weile erhalten bleiben werden und warum Aktien für Anleger der einzig sinnvolle Ausweg sind, erklärt unser Gastautor Prof. Franz Nees.

Wenn man im Sommer 2015 der Frage nachgeht, wie lange die aktuelle Niedrigzinsphase noch andauern wird, dann sollte man sich bewusst sein, dass sich diese Frage mittlerweile schon seit mehr als einem Jahr stellt. Weiterlesen 

Was Anleger und Fondsmanager von der Wettervorhersage lernen können

Gute Algorithmen – schlechte Algorithmen: Zuletzt standen vor allem die negativen Auswirkungen von algorithmischen Anlagestrategien im Blickpunkt. Genauer gesagt der Hochfrequenzhandel. Eine pauschalisierte Verteufelung wäre aber ein Fehler. Denn einige Formen sind nicht nur hocheffizient, sondern auch alternativlos.

Von Maschinen ausgelöste Kaufentscheidungen können die Volatilität der Märkte verstärken und Konstruktionen am Rande der Legalität Marktteilnehmer benachteiligen – das ist die klare Kritik am Hochfrequenzhandel. Weiterlesen 

Ist computerbasierter Börsenhandel die Büchse der Pandora?

High Frequency Trading – ein aktuell heiß und überwiegend negativ diskutiertes Thema. Zur Recht? Dazu hat unser Gastautor Franz Nees, Professor an der Fakultät für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Karlsruhe, seine ganz eigene Einschätzung.

Mit dem Einzug von Computersystemen in den Wertpapierhandel ist die Entscheidung, welche Käufe oder Verkäufe zu welchem Zeitpunkt und Preis getätigt werden, in weiten Teilen auf Maschinen übergegangen – zusammengefasst unter dem Oberbegriff „Algorithmic Trading“.

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