Was bedeutet Nachhaltigkeit für Banken?

Ob beim Einkauf oder bei der Geldanlage – für viele Verbraucher ist Nachhaltigkeit ein Thema. Sie wollen mit ihren Entscheidungen die Welt ein Stück besser machen. Vor allem seit der Finanzkrise hat die Sensibilität der Bankkunden zugenommen. Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich dadurch für die Finanzinstitute?

Das Leitbild einer an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit orientierten Wirtschaft gewinnt von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Wirtschaftliche Prosperität, intakte Umwelt und sozialer Zusammenhalt werden dabei als zusammenhängende Ziele verstanden. Welche Strategien und Instrumente sind erforderlich, um soziale, ökologische und ökonomische Aspekte untereinander zu verknüpfen und im Bankbetrieb zu verankern? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Veranstaltung „Was bedeutet Nachhaltigkeit für Banken“ des Bundesverbands deutscher Banken heute in Berlin. Diskutieren werden Vertreter aus Politik und Gesellschaft.

Fehlt bisher ein klares Profil?

Im Gegensatz zu anderen Branchen ist bei vielen Finanzdienstleistern bisher kein klares Nachhaltigkeitsprofil erkennbar. Dabei sind nachhaltige Konzepte realisierbar – auch über Anlageprodukte hinaus. Vorreiter in Deutschland sind hier die Social Banks wie z.B. die Umweltbank und die Triodos Bank. Die traditionellen Banken sind gefordert nachzuziehen, und sich ein glaubwürdiges Profil zu schaffen. Insofern freue ich mich besonders auf den Vortrag der UniCredit Bank AG, die das Impulspapier der privaten Banken „Nachhaltigkeitsmanagement der Kreditinstitute“ vorstellt.

Die Nachfrage der Kunden nach nachhaltigen Finanzprodukten steigt und für Banken wird es Zeit den nächsten Schritt zu gehen. Wie sehen Sie den aktuellen Status quo und wo die Herausforderungen? Im Nachgang der Veranstaltung werde ich an dieser Stelle wieder berichten.

 

Bildquelle: Shutterstock

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