Sparkassen-Beteiligungsmanagement: das muss eine Software leisten

Viele Sparkassen verfügen über ein weitverzweigtes Beteiligungsgeflecht. Um Transparenz und Rentabilität sicherzustellen, muss das Beteiligungsmanagement auf maßgeschneiderten Füßen stehen.

Die Frage, wie bestehende Unternehmen mit frischem Kapitel neue Geschäftsfelder erobern oder Neugründungen mit Startkapital angeschoben werden können, ist gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten dringlicher denn je. Zur Stärkung regionaler Wirtschaftsräume kommt dabei gerade den Sparkassen eine entscheidende Rolle zu.

Intelligente Datenhaltung vonnöten

Aktuell existiert bereits eine Vielzahl von Unternehmen, die in der Regel als Tochtergesellschaft der Sparkassen das Investmentgeschäft über Beteiligungen abbilden. Gerade in Zeiten historisch niedriger Zinsen sind diese Fonds darauf angewiesen, flexible Beteiligungsprodukte anzubieten und mit kleineren Investments zu agieren, die ihre Wirkung über die Anzahl der Beteiligungen entfalten können.

Um diesen neuen Anforderungen Rechnung zu tragen und das Wachstum auch IT-technisch compliant abzubilden, ist die Einführung einer intelligenten Datenhaltung mit entsprechenden Tools zur Automatisierung notwendig. Nur so können Sparkassen auch weiterhin profitabel agieren. Anstatt eines Beteiligungsmanagement-Standardprodukts ist ein flexibler Werkzeugkasten vonnöten, um neue Produkte einfach und schnell abzubilden und Geschäftsprozesse effizient zu unterstützen.

Grundlegende Funktionen

Gefragt ist eine Software, die konsequent entlang der Sparkassen-spezifischen Bedürfnisse ausgerichtet werden kann. Folgende sieben Funktionen & Features sollten dabei die Basis des Beteiligungsmanagements bilden:

  • Das IT-Verfahren sollte als Single Point of Information mit allen beteiligungsrelevanten Arbeitsvorgängen interagieren.
  • Durch Eingabe eines zentralen Stichtags muss das Verfahren alle Inhalte mit der entsprechenden Gültigkeit anzeigen und für das Berichtswesen zur Verfügung stellen (historisierende Datenbank).
  • Durch eine vollautomatische Berichtsgenerierung sollten jederzeit Aussagen zu den Beteiligungsunternehmen und deren Verhältnis zueinander möglich sein.
  • Sämtliche Compliance-Anforderungen müssen abgebildet werden.
  • Das Verfahren muss in der Lage sein, „Umgebungsdaten“ zu den Beteiligungen zu verwalten.
  • Zugelieferte Dokumente müssen in einer Datenbank verwaltet werden können und bei der Erstellung des Beteiligungsberichts automatisch an der richtigen Stelle eingefügt werden.
  • Das Verfahren muss intelligent in die bestehende Systemlandschaft integriert werden und einen medienbruchfreien Datenaustausch ermöglichen.

Ausführliche Informationen zu diesen Punkten finden Sie bei Interesse in unserer Checkliste für ein erfolgreiches Beteiligungsmanagement.

5 Features für das Beteiligungsmanagement von Sparkassen

Die Sparkassen Beteiligungsgesellschaften handeln im öffentlichen Auftrag mit dem Ziel, Unternehmen in ihrer Region mit Eigenkapital zu versorgen und zu stärken. Um die Sparkassen-Finanzprodukte abbilden zu können, sind dabei fachliche Besonderheiten zu berücksichtigen.

 

Grundvergütung

Bezogen auf das zur Verfügung gestellte Kapital sollte die Beteiligungsmanagement-Software eine prozentuale Ermittlung ermöglichen: Beteiligungssumme minus geleistete Tilgungen. Darüber hinaus sollten Parameter (Zinsmethode, -zeitraum etc.) flexibel definiert werden können.

 

Gewinnabhängige Vergütung

Die Ermittlung einer gewinnabhängigen Vergütung, bei der das Kapital der stillen Beteiligungen ins Verhältnis zum Gesamtkapital gesetzt wird, sollte auf Basis des anteiligen Jahresüberschusses erfolgen. Bei Bedarf ist es dabei sinnvoll, den Maximalbetrag begrenzen zu können.

 

Nachbezugsrechte

Eine Beteiligungsmanagement-Lösung für Sparkassen sollte es ermöglichen, Nachbezugsrechte als offene Forderung zu dokumentieren, wenn aufgrund eines zu geringen Jahresüberschusses die Rückzahlung in einem Geschäftsjahr nicht möglich ist.

 

Ertragsvorschau

Im Optimalfall können laufende Erträge für jeden Anteil über die folgenden fünf Jahre auf Basis des hinterlegten Tilgungsverlaufs projiziert werden. Zudem sollte eine Gesamtbetrachtung über alle Anteile hinweg aus Sicht des Kapitalgebers möglich sein.

 

Standardreports für die Abrechnung und Steuerbescheinigungen

Abrechnungen für die Finanzprodukte je Beteiligung sowie offene oder eingereichte Steuerbescheinigungen je Produkt und Abrechnungszeitraum können mit Standardreports abgerufen werden.

 

Mit unserem Business Pack PE/VC für Sparkassen stellen wir Ihnen ein auf ihre fachlichen Besonderheiten zugeschnittenes Verwaltungssystem für das Beteiligungsmanagement zur Verfügung. Weitere zentrale Vorteile: Anpassungen können im Live-Betrieb und ohne Programmierkenntnisse vorgenommen werden. Zudem werden alle Datenbankinhalte auch grafisch ausgegeben.

IT-Unterstützung als Grundlage für Rentabilität

Wie eingangs erwähnt, ändert sich das Geschäftsumfeld für die Sparkassen-Beteiligungsunternehmen derzeit dramatisch. Vor allem das Niedrigzinsniveau zwingt zu neuen Produkten und Formen bei den Beteiligungen. Dabei zeichnet sich ein Trend zu kleinteiligen Finanzprodukten ab, deren Rentabilität maßgeblich dadurch erreicht wird, dass die Geschäftsprozesse zur Abwicklung dieser Produkte einen hohen Grad an Automatisierung aufweisen.

Interesse an weiteren Einblicken in ein effizientes Beteiligungsmanagement? Dann finden Sie hier unser Produktvideo:

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