Model Risk Management – Modellrisiken identifizieren und beherrschen

Um möglichst viele Risikoszenarien abbilden zu können, steigt die Zahl der von Banken genutzten Risikomodelle stetig. Der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) wirkt dabei als weiterer Treiber. Doch die Vielzahl von Modellen schafft wiederum neue Risiken, denn jene müssen nicht nur entwickelt, sondern auch gepflegt und validiert werden. Weiterlesen 

Disruption in der Finanzwelt – Die Blockchain als Problemlöser?

„Die Blockchain übernimmt Bankdienstleistungen“ war eines der Szenarien, die wir im Innovation Report Banking (IRB) 2016 für die Zukunft gezeichnet haben. Heute, mehr als zwei Jahre danach, ist es an der Zeit, diese Prognose den aktuellen Entwicklungen gegenüberzustellen.

2016 war unsere Einschätzung, dass die Technologie hinter der Blockchain disruptiv auf die Finanzbranche wirken könnte, den Banken selbst aber auch die Chance bietet, eine Vorreiterrolle bei technologischen Innovationen einzunehmen. Während die Banken aktuell (noch) unbestritten Ankerpunkte für die (allermeisten) Kunden sind, möchte ich dennoch einen genaueren Blick auf den aktuellen Stand werfen. Hat sich in den letzten zwei Jahren etwas getan?

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Anzug von der Stange oder Maßanfertigung: Bankgeschäfte Time-to-Market abwickeln

Anzug von der Stange oder Maßanfertigung: Bankgeschäfte Time-to-Market abwickeln

Kernbankensysteme sind das Herzstück einer Bank. Bedauerlicherweise wurde die Bankentechnologie in der Vordigitalisierungsära als Commodity diskreditiert und notwendige technologische Erneuerungen blieben aus. Das rächt sich in einer Zeit, in der die IT als strategisches Mittel nicht nur eine Renaissance erfahren hat, sondern im täglichen Diskurs das zentrale Thema darstellt.

Flexibilitätsanforderungen im Bereich der Serviceprozesse und -inhalte sowie der internen Abwicklung bestimmen die Agenda der IT-Verantwortlichen. Diese sind mit einer veralteten und unflexiblen Technologie konfrontiert. Kleinste Anforderungen werden so zur Mammutaufgabe für die Banken-IT. Welche Lösungsoptionen bieten sich an? Weiterlesen 

Revolution im Zahlungsverkehr? Teil 2 einer Bestandsaufnahme nach zehn Monaten PSD2

Wo bleiben die „jungen Wilden“? Teil 2 einer Bestandsaufnahme nach zehn Monaten PSD2

In unserer ersten Bestandsaufnahme haben wir festgestellt, dass nach zehn Monaten PSD2 die große Revolution im Zahlungsverkehr bisher ausgeblieben ist. Es gibt noch keine neuen Zahlungsdienstleister, die den Markt nachhaltig verändert haben.

Liegt dies vielleicht (auch) daran, dass seitens der Banken noch nicht ausreichend PSD2-konforme Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden? Die EU verlangt die Umsetzung erst bis zum 14. September 2019. Wir haben uns bei 21 Retailbanken der DACH-Region umgesehen: Welche APIs stellen sie heute bereit und wie gehen sie mit den PSD2-Anforderungen um? Weiterlesen 

Revolution im Zahlungsverkehr? Eine Bestandsaufnahme nach zehn Monaten PSD2

Die Revolution lässt auf sich warten! Teil 1 einer Bestandsaufnahme nach zehn Monaten PSD2

Die EU-Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2: Sind neue Player in die Domäne der Banken vorgedrungen, wurde der Wettbewerb tatsächlich angefeuert oder sind gar ganz neue Geschäftsmodelle entstanden? Und last, but not least – was hat es dem Kunden bisher gebracht?

Die PSD2-Verordnung ist seit Jahresbeginn in Kraft und Banken müssen Drittanbietern seitdem einen sicheren Zugang zur Verfügung stellen, um Zahlungen zu initiieren bzw. Kontodaten einzusehen. Weiterlesen 

Datenarchivierung: Ist das wichtig oder kann das weg?

Datenarchivierung: Ist das wichtig oder kann das weg?

Selbst nicht mehr aktiv genutzte Daten verursachen Kosten – vor allem, wenn dafür extra Altanwendungen am Leben gehalten werden. Die Alternative: Eine dauerhafte und revisionssichere Archivierung.

Die meisten Banken sehen mittlerweile die Notwendigkeit der Digitalisierung, doch trotzdem tut man sich mit der Einführung moderner Softwarelösungen schwer und scheut sowohl die Kosten sowie den Aufwand als auch das Projektrisiko. Weiterlesen 

Die digitale Zukunft der Versicherungswirtschaft

Die digitale Zukunft der Versicherungswirtschaft

In welchem Stadium befindet sich die Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft, muss sich die Branche gegen Google, Amazon, Facebook & Apple (GAFA) aufstellen und gibt es neue technologische Treiber? Diesen Fragen ging ich kürzlich auf dem Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig nach.

Als ich mich vor drei Jahren das erste Mal mit dem Thema Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft auseinandersetzte, wurde mir eines schnell klar: Jeder versteht unter dem Buzzword etwas anderes, es gibt unterschiedliche Denkansätze und divergente Umsetzungsoptionen. Weiterlesen 

Schlüsselverwaltung: Der Gesetzgeber und die betriebliche Ordnung

Schlüsselverwaltung: Der Gesetzgeber und die betriebliche Ordnung

Banken arbeiten täglich mit zahlreichen physischen und elektronischen Schlüsseln. Die Herausforderung: Eine Schlüsselverwaltung, die sowohl die betrieblichen als auch die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Jeder kennt das Sprichwort „Ordnung ist das halbe Leben“. Im privaten wie betrieblichen Leben hängt Ordnung häufig davon ab, wie viele Personen, Sachen und Räume im Spiel sind. Alleine behält man fast immer problemlos den Überblick über sein Terrain und dort gelagerte Dinge. Spürbar komplexer wird es, sobald weitere Menschen dazukommen. Weiterlesen 

EZB schafft Rahmen für IT-Sicherheitschecks

EZB schafft Rahmen für IT-Sicherheitschecks

Mit TIBER-EU hat die EZB das erste Rahmenwerk geschaffen, um mittels kontrollierter Hacking-Attacken die Widerstandsfähigkeit von Akteuren im Finanzsektor zu testen. Es soll einen europäisch abgestimmten Ansatz ermöglichen.

In den vergangenen zwei Jahren ist etwa die Hälfte der deutschen Unternehmen Ziel von Cyberkriminellen geworden. In der Konsequenz stiegen die Sicherheitsanforderungen, die Unternehmen an sich selbst und ihre Geschäftspartner stellen, massiv an. Eine einheitliche Evaluierung der IT-Sicherheit gab es jedoch bisher nicht. Weiterlesen 

Digitale Kommunalfinanzierung: Andreas Franke von Loanboox im Interview

Mit nur wenigen Klicks zur Kreditanfrage – das ermöglicht Loanboox mit seiner Plattform seit Ende 2017 auch deutschen Gemeinden und Städten.

Der Markt der Kommunalfinanzierung wird traditionell von einigen wenigen Playern dominiert und zeichnet sich durch einen hohen Grad an Bürokratisierung aus. Das Schweizer Start-up Loanboox ist angetreten, diesen Markt zu digitalisieren. Weiterlesen 

Deutsche Banken im Abseits III: Vom Finanzinstitut zum Technologiekonzern?

Deutsche Banken im Abseits III: Vom Finanzinstitut zum Technologiekonzern?

Konfrontation, Kooperation oder Metamorphose: Wie werden deutsche Banken zukunftsfähig?

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich vier Hebel aufgezeigt, mit denen deutsche Banken den Abstand zu internationalen Banken verkürzen können – ein Punkt war dabei die Neuausrichtung entlang der neuen, digitalen Kundenanforderungen. Vorangetrieben werden kann dies z.B. über eine Kooperation mit externen Playern. Stellt sich die Frage: Können diese die Probleme der deutschen Banken lösen? Oder gibt es vielleicht noch andere Ansätze? Weiterlesen 

Deutsche Banken im Abseits II: Hebel für die Aufholjagd

Deutsche Banken im Abseits II: Hebel für die Aufholjagd

Konsolidierung, Kostensenkung, Neuausrichtung und Digitalisierung: Deutsche Banken auf der Suche nach Effizienz und Wachstum.

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich aufgezeigt, dass deutsche Banken im internationalen Vergleich bereits seit vielen Jahren abgeschlagen auf den hinteren Plätzen liegen. Heute soll es darum gehen, wie sie zu den internationalen und insbesondere den US-Banken aufschließen können. Weiterlesen 

Deutsche Banken im Abseits I: Den Wandel verschlafen

Deutsche Banken im Abseits I: Den Wandel verschlafen

Im internationalen Vergleich liegen deutsche Banken auf den hinteren Plätzen und das nicht erst seit gestern – warum?

Erst kürzlich titelte das Manager Magazin, dass das private Geldvermögen der Deutschen so hoch ist wie nie. Sie verfügen über ein Gesamtvermögen von rund 6.100 Milliarden Euro. Einen Großteil davon horten sie als Sichteinlage, also auf Giro- oder Tagesgeldkonten, und das trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus. Weiterlesen 

Brexit – banking on „enhanced“ equivalence?

Brexit – banking on „enhanced“ equivalence?

Even though progress has been made, banks are left with continued uncertainty about the timing and scope of the Brexit process. They still have to plan for different scenarios.

The EU Council has agreed to the political compromise reached end of march for a transition period until end of 2020. However, this compromise will only become formally binding once the exit agreement has been accepted later this year. If the negotiation process by which the transition period has been reached is taken as a precedent, then banks appear to be well advised not to rely on a timely and conclusive compromise between the parties. Weiterlesen 

Nur Bares ist Wahres – Zahlverfahren in Deutschland

Nur Bares ist Wahres – Zahlverfahren in Deutschland

Auf Spurensuche: Ist die deutsche Liebe zum Cash ein hausgemachtes Phänomen?

Die Deutsche Bundesbank hat Mitte Februar zum vierten Mal ihre Studie „Zahlungsverhalten in Deutschland“ vorgelegt, die die Verwendung von Bargeld und unbaren Zahlungsinstrumenten untersucht. Das wenig überraschende Ergebnis: Die Deutschen setzten weiter auf Scheine und Münzen – 74 Prozent der Transaktionen wurden 2017 mit Bargeld getätigt. Gegenüber 2014 ist das ein Rückgang um fünf Prozentpunkte, dafür legten Debitkarten um vier Prozent zu. Weiterlesen