Deutsche Banken im Abseits I: Den Wandel verschlafen

Deutsche Banken im Abseits I: Den Wandel verschlafen

Im internationalen Vergleich liegen deutsche Banken auf den hinteren Plätzen und das nicht erst seit gestern – warum?

Erst kürzlich titelte das Manager Magazin, dass das private Geldvermögen der Deutschen so hoch ist wie nie. Sie verfügen über ein Gesamtvermögen von rund 6.100 Milliarden Euro. Einen Großteil davon horten sie als Sichteinlage, also auf Giro- oder Tagesgeldkonten, und das trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus. Weiterlesen 

Brexit – banking on „enhanced“ equivalence?

Brexit – banking on „enhanced“ equivalence?

Even though progress has been made, banks are left with continued uncertainty about the timing and scope of the Brexit process. They still have to plan for different scenarios.

The EU Council has agreed to the political compromise reached end of march for a transition period until end of 2020. However, this compromise will only become formally binding once the exit agreement has been accepted later this year. If the negotiation process by which the transition period has been reached is taken as a precedent, then banks appear to be well advised not to rely on a timely and conclusive compromise between the parties. Weiterlesen 

Nur Bares ist Wahres – Zahlverfahren in Deutschland

Nur Bares ist Wahres – Zahlverfahren in Deutschland

Auf Spurensuche: Ist die deutsche Liebe zum Cash ein hausgemachtes Phänomen?

Die Deutsche Bundesbank hat Mitte Februar zum vierten Mal ihre Studie „Zahlungsverhalten in Deutschland“ vorgelegt, die die Verwendung von Bargeld und unbaren Zahlungsinstrumenten untersucht. Das wenig überraschende Ergebnis: Die Deutschen setzten weiter auf Scheine und Münzen – 74 Prozent der Transaktionen wurden 2017 mit Bargeld getätigt. Gegenüber 2014 ist das ein Rückgang um fünf Prozentpunkte, dafür legten Debitkarten um vier Prozent zu. Weiterlesen 

Next Generation Payment : Quo vadis Zahlungsverkehr?

Next Generation Payment: Quo vadis Zahlungsverkehr?

Wie sieht die Zukunft des Zahlungsverkehrs aus, welche Auswirkungen hat die PSD2 und wohin entwickelt sich die Branche? Auf dem Kongress Next Generation Payment wurde nach Antworten gesucht.

Am 13. Januar ist die „Payment Service Directive II“, kurz PSD2-Richtlinie, in Kraft getreten. Der Wettbewerb im Zahlungsverkehr soll durch Einbeziehung dritter Dienstleister gestärkt, die Digitalisierung vorangetrieben und innovative, sichere Zahlungsformen ermöglicht werden. Welche Auswirkungen hat die Richtlinie und welche strategischen Konsequenzen ergeben sich für Banken? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Banker, Finanzdienstleister und FinTech-Vertreter Ende Januar 2018 beim jährlichen Kongress Next Generation Payment des Bankingclubs Köln. Weiterlesen 

Digitalisierung als Treiber einer modernen Gesamtbanksteuerung

Digitalisierung als Treiber einer modernen Gesamtbanksteuerung

Jeden Tag müssen Führungskräfte wichtige Entscheidungen treffen – das setzt allerdings voraus, dass fundierte Informationen zu aktuellen Zahlen vorliegen.

Bereits 2016 beschreiben Experten bei BANKING HUB in ihrem Beitrag „The Future of Controlling“ den Wunsch vieler Führungskräfte nach innovativen Analysen und Interpretationen im Sinne „echter Steuerungsimpulse“ aus dem Banken-Controlling. Weiterlesen 

Terminwahl für Bankkunden: Die Customer Journey ist digital

Terminwahl für Bankkunden: Die Customer Journey ist digital

Termine online vereinbaren zu können, ist nicht nur praktisch, sondern entspricht dem Zeitgeist. Auch im Bankenumfeld. Tipps für die Lösungsauswahl.

Fast zehn Jahre nach der Finanzmarktkrise, oder mindestens nach deren Höhepunkt, hat sich die Bankenwelt verändert, Stichwort Digitalisierung: Klassische Bankprodukte, aber auch bankinterne Prozesse, sind zunehmend digital, das Ziel lautet digitale Transformation. Verändern sollte sich auch die Kundennähe: Den Kunden nach der Krise wieder in den Mittelpunkt des Geschehens zu rücken, das war der seinerzeit gefasste Vorsatz. Weiterlesen 

Mehr Performance in Xetra

Mehr Performance in Xetra

Die Deutsche Börse stellt an für Xetra zugelassene Wertpapierhändler hohe Qualitätsansprüche – Trading Tools können helfen, diese zu erfüllen. Eine Handlungsempfehlung für die Lösungsauswahl.

Xetra ist der Referenzmarkt für den börslichen Handel deutscher Aktien. Innerhalb der dort implementierten Handelsmodelle sind die sogenannten Designated Sponsors, auch Market Maker genannt, wichtige Teilnehmer. Sie fungieren sowohl im fortlaufenden Handel als auch bei Auktionen als „Gegenpartei“: Durch verbindliche Preise im Xetra-Orderbuch erhalten Anleger die Möglichkeit, jederzeit zu marktgerechten Preisen kaufen oder verkaufen zu können. Das macht Market Maker zu Vertragspartnern auf Abruf. Weiterlesen 

MiFID II: Weniger Kopfzerbrechen, mehr Innovationspotential

MiFID II: Weniger Kopfzerbrechen, mehr Innovationspotential

Am 03. Januar 2018 tritt MiFID II in Kraft und wird die Finanzmärkte und Geschäftspraktiken grundlegend verändern. Das gilt auch für die digitale Kundenkommunikation. 

Neben neuen Durchgriffsrechten für Aufsichtsbehörden zielt die MiFID II u.a. auf eine höhere Markttransparenz und einen besseren Verbraucherschutz ab. In diesem Kontext verschärft MiFID II die Dokumentationspflicht für Finanzdienstleister – z.B. muss die Kundenkommunikation zukünftig rechtssicher aufgezeichnet werden. Dies gilt insbesondere für alle Telefongespräche, die zum Abschluss eines Geschäfts oder der Erteilung einer Kundenorder führen. Unser Gastautor Lukas Baur, Head of Sales Avaya GmbH & Co. KG zeigt auf, wie Cloudlösungen hier unterstützen können:

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Künstliche Intelligenz & Digitalisierung – die Versicherung für die Assekuranz?

Künstliche Intelligenz & Digitalisierung – die Versicherung für die Assekuranz?

Wie soll sich die Versicherungswirtschaft in Zukunft positionieren und welche neuen Produkte, Ideen und Ansätze sind möglich?

Im September steht ein Termin ganz fest in meinem Kalender: der Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig. Auch in diesem Jahr diskutierten hier mehr als 300 Branchenvertreter über Trends, Innovationen und Herausforderungen der Assekuranz. Besser spät als nie möchte ich an dieser Stelle noch eine kleine Zusammenfassung meiner persönlichen Highlights nachliefern. Weiterlesen 

Modernisierung der Banken-IT

Neustart mit Altlasten: Modernisierung der Banken-IT

Die meisten Banken sehen die Notwendigkeit der Digitalisierung und dennoch wachsen technologische Defizite – dank veralteter Legacy-Systeme. Fünf Wege der Modernisierung.

Auf der Handelsblatt-Tagung „Banken im Umbruch“ diskutierten Anfang September hochrangige Entscheider, wie z.B. der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank John Cryan, Commerzbank-CEO Martin Zielke oder auch UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber, über die Bank der Zukunft. Unumstritten ist – zumindest in dieser Runde – dass beim Thema Digitalisierung dringender Handlungsbedarf besteht: Sie hat den Bankenmarkt voll erfasst und die Wettbewerbsbedingungen werden von neuen Playern und Technologien sowie veränderten Kundenanforderungen geprägt. Weiterlesen 

Anzeigenverordnung III: Wie macht man das Unmögliche möglich?

Anzeigenverordnung III: Wie macht man das Unmögliche möglich?

Bedeutende Beteiligungen als Stolperstein der neuen Anzeigenverordnung. Eine Handlungsempfehlung, wie Institute ihren Meldepflichten bestmöglich nachkommen.

Nachdem in den ersten beiden Blogbeiträgen rund um die neue Anzeigenverordnung die Meldepflichten im Fokus standen, möchte ich mich heute mit den konkreten Auswirkungen beschäftigen: Wo liegen Herausforderungen und wie können Institute diese bewältigen? Weiterlesen 

InsurTech: Die Turnschuhe sind im Reich der Anzüge angekommen

InsurTech: Die Turnschuhe sind im Reich der Anzüge angekommen

Digitale Versicherer als Gamechanger? Eine aktuelle Standortbestimmung der deutschen InsurTech-Szene. 

Vor fast genau einem Jahr fragte ich mich in meinem Beitrag „InsurTechs: Eine Annäherung zwischen Hype und Hysterie“, wann das erste InsurTech in den Kernbereich der etablierten Versicherer – die Risikodeckung – vorstoßen wird. Nun ist es passiert: Mit großem Medienecho verkündete FinLeap den Erhalt der BaFin-Lizenz für den Digitalversicherer Element. Weiterlesen 

Anzeigenverordnung II: Was ist zu melden?

Anzeigenverordnung II: Was ist zu melden?

Eng, bedeutend und nachgeordnet? Diese Meldepflichten ergeben sich aus der neuen Anzeigenverordnung. Eine juristische Betrachtung.

Mit Wirkung zum Dezember 2016 findet beim Thema Unternehmensbeteiligungen die neue Anzeigenverordnung Anwendung – die grundlegenden Konsequenzen für die Erfassung und Verwaltung von Daten beleuchtete mein Kollege Ivo Wildtraut bereits vor zwei Wochen. Ich möchte mich heute auf die juristischen Aspekte fokussieren und herausarbeiten, welche Daten unter welchen Prämissen zu melden sind. Weiterlesen 

Brexit – managing uncertainties

Brexit – managing uncertainties

„Britain’s banks need a watertight Brexit transition deal by Christmas to avoid a potentially disorderly shift of people and operations to the European Union.“

The statement from BoE Deputy Governor Sam Woods appears to contrast sharply to the progress made so far in the negotiation process between the UK and the EU. At this stage, it is far from certain, that any such deal can be achieved by Christmas. Hence: Are we looking at a chaotic process in 2018 and 2019, with everybody rushing for the exit? What are the options and is there a realistic time plan to still meet a potential hard-Brexit-deadline of end of March 2019, if work is not started until Christmas? Weiterlesen 

Anzeigenverordnung I: Unerfüllbare Meldepflichten?

Anzeigenverordnung I: Unerfüllbare Meldepflichten?

Die Arbeit mit Unternehmensbeteiligungen wird durch die Anzeigenverordnung von Ende 2016 grundlegend verändert – und stellt so manches Institut vor nicht erfüllbare Anforderungen.

Die Regulatoren und Aufsichtsbehörden arbeiten mit Nachdruck daran, das Meldewesen für Banken europaweit zu harmonisieren und die Informationspflichten zu verschärfen. Dabei zielen sie vor allem auf mehr Granularität und eine höhere Qualität der Daten und Prozesse ab. Weiterlesen 

Orient trifft Okzident: Islamic Banking in Deutschland

Ein Geschäftsmodell ohne Zins – das Islamic Banking ist in Deutschland angekommen und stellt auf vielen Ebenen Neuland dar. Es gilt, die Abbildung islamkonformer Produkte, die deutschen Bilanzierungsregeln, das regulatorische Meldewesen, den SEPA-Zahlungsverkehr und die Anti-Geldwäscheprüfung unter einen Hut zu bringen.

Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie ein solches Projekt in der Praxis aussieht: Verzicht auf verzinslichen Geldverleih, auf Geschäfte mit Glücksspielcharakter und auf Investitionen in Unternehmen, die nicht mit den ethischen Grundsätzen des Islams vereinbar sind: Die KT Bank, eine 100-prozentige Tochter der türkischen Kuveyt Türk Katılım Bankası A.Ş., hat im Frühjahr 2015 als erste islamische Bank in der Eurozone eine Lizenz von der BaFin erhalten. Weiterlesen 

Die Banken-IT im Fokus der Aufsicht: kaum Neues für IT-Dienstleister

Die Banken-IT im Fokus der Aufsicht: kaum Neues für IT-Dienstleister

In seinem Beitrag „Nach MaRisk ist vor BAIT“ beleuchtete mein Kollege Ole Barkmann kürzlich die anstehenden Änderungen im Zuge des Rundschreibens „Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT“ (BAIT). Im Fokus stand dabei vor allem die Sicht der Banken – ich möchte nun aufzeigen, warum die Ankündigungen für die meisten IT-Dienstleister wenig Neues enthalten.

Mit ihrer Neufassung der MaRisk hat die BaFin die Abgrenzung zwischen Auslagerungen und sonstigem Fremdbezug sehr viel schärfer gezogen. Software und Dienstleistungen, die für die Durchführung bankgeschäftlicher Aufgaben oder auch für das Risikomanagement von wesentlicher Bedeutung sind, stellen künftig immer Auslagerungen dar. Weiterlesen 

Ralph Horner über PSD2 und die Zukunft der Authentifizierung

Das Ziel von PSD2 ist es, elektronische Zahlungen für Verbraucher sicherer und bequemer zu machen. Eine der Herausforderungen für Banken und Versicherer: die Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und hohen Sicherheitsstandards.

Kaum eine Branche ist durch den rapiden technologischen Wandel so in Bewegung geraten wie der Finanzsektor. Die Digitalisierung ermöglicht innovative Bezahl- und Servicemodelle, aber auch völlig neue Geschäftsansätze. Quer zu all diesen Innovationsbestrebungen verläuft das Thema Sicherheit. Weiterlesen 

Brexit: Quo vadis Banken?

Brexit: Quo vadis Banken?

Mit dem Brexit könnten Londons Banken den Zugang zum europäischen Markt verlieren. Trotz aller Unklarheiten: Abwarten und Tee trinken wäre eine schlechte Strategie – genauso aber überstürzter Aktionismus. 

Der Brexit hat begonnen: Letzte Woche starteten die formellen Verhandlungen zum Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Auch wenn der Zeitrahmen vertraglich vorgegeben ist, gibt es hinsichtlich der Verhandlungsziele und der Taktik der englischen Regierung noch viele Unklarheiten. Die Ergebnisse der britischen Unterhauswahl haben nicht für die gewünschten klaren Mehrheitsverhältnisse gesorgt.

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Banken im Gebührenrausch: Kunden antworten mit Wechsel

Banken im Gebührenrausch: Kunden antworten mit Wechsel

Bankgebühren und Strafzinsen – die Geschäftsmodelle der Banken lassen Kunden nicht mehr kalt: Das Wechselkarussell nimmt Fahrt auf.

Wenn es um die Einführung von Gebühren geht, zeigen sich Banken durchaus kreativ: Gebühren für das Geldabheben, die Nutzung der SB-Geräte oder gar für jeden Klick im Online-Banking, Einführung oder Erhöhung von Kontoführungsgebühren. Jetzt setzen erste Banken auch im Retail Banking auf die Einführung von Strafzinsen für Guthaben ihrer Privatkunden. Ab einem Guthaben von 10.000 Euro will beispielsweise die Volksbank Reutlingen 0,5 Prozent Zinsen p.a. von ihren Kunden verlangen können. Auf die scheinbar grenzenlose Loyalität der Bankkunden ist aber zusehends weniger Verlass – immer mehr Kunden kehren der angestammten Hauptbankverbindung den Rücken und wechseln zu kostengünstigen Direktbanken. Weiterlesen